Mesotherapie

Die Mesotherapie ist eine Behandlungsmethode aus Frankreich wo sie seit über 50 Jahren mit großem Erfolg eingesetzt wird. Aspekte der Akupunktur, Neuraltherapie, Arzneitherapie und das Prinzip der Reflexzonen werden miteinander verbunden, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Oft reichen zwei bis drei Sitzungen in einem Abstand von ein bis vier Wochen aus, um ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen.

Das wichtigste Prinzip der Mesotherapie:
Wenig (oft nur 1/100 der normalerweise verabreichten Menge), selten (abhängig von Beschwerdebild), aber am richtigen Ort (direkt in die Haut)“.

Bei der Mesotherapie wird mittels spezieller dünner, kurzer Nadeln (0,4 bis 0,26 mm Durchmesser, daher auch bei Kindern möglich) der Wirkstoff direkt in die Haut injiziert. Das entstehende Hautdepot sichert einen schnellen und anhaltenden Therapieeffekt. Magen, Darm, Leber und Nieren werden durch die Therapie praktisch nicht belastet.
Verwendet werden unterschiedliche Wirkstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, allopathische, homöopathische, pflanzliche, schulmedizinische Medikamente, Impfstoffe …

Angewendet wird die Mesotherapie bei Schmerzten, bei Osteoporose, als Mikrovakzination (Impfung mit herkömmlichen Impfstoffen, allerdings mit nur einem Bruchteil der sonst erforderlichen Impfstoffmenge – damit können evtl. Risiken einer Impfung minimiert werden), Stärkung des Immunsystems (bei immer wiederholten Infektionen, Stress, Allergien), zur Entgiftung, in der Ästhetik (Haarausfall, Cellulite, Schwangerschaftsstreifen), bei Durchblutungstörungen und Wundheilungsproblemen, Schmerzerkrankungen, Arthrosen, Sportverletzungen und Überlastungsschäden.

Obwohl nur in die Haut gespritzt wird, gelangen die Wirkstoffe auch in tiefer liegende Strukturen wie Muskeln und Gelenke. So können sie dort schnell wirken, wo sie tatsächlich benötigt werden, ohne den restlichen Körper zu belasten. Das macht die Mesotherapie besonders verträglich und nebenwirkungsarm. Mit ihr können deshalb auch Kinder und Schwangere behandelt werden.
Nebenwirkungen sind nur selten. Gelegentlich kann es zu kleineren Blutergüssen, Einstichschmerzen, lokalen Rötungen, Jucken oder allergischen Reaktionen kommen. Entzündungen oder Nervenschäden sind extremst selten.